NRW führt Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger ein

Bis zu 1500 € pro Semester sollen ausländische Studierende, die nicht aus einem EU-Land kommen zukünftig an den hochschulen in Nordrhein-Westfalen zahlen. Damit erhoffen sich CDU und FDP in ihren Koalitionsverhandlungen bis zu 100 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr. Für deutsche und andere EU-Bürger soll das Studium in NRW auch künftig kostenlos bleiben. Mehr dazu: Rundschau-Online

Verbleibstudie der Hochschule Fulda zeigt gute Arbeitschancen für Hebammen

Bisher wurden Hebammen vorrangig an Berufsfachschulen ausgebildet. Seit mehreren Jahren bieten nun auch private und staatliche Hochschulen (duale) Bachelor und Masterprogramme an, wie etwa die Hochschule für Gesundheit in Bochum, die Hochschule Osnabrück (Midwifery) oder die Hochschule Fulda. Letztere hat nun untersucht, wo die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium bleiben. Nach zwei Monaten nach Abschluss hatten alle Absolventinnen einen Arbeitsplatz. Mehr dazu: Osthessenzeitung

Masterstudium Gerontologie an der Katholischen Fachhochschule Freiburg

Bisher war die niedersächsische Uni Vechta mehr oder weniger die einzige, die „Gerontologie“ als Studiengang (Bachelor und Master) angeboten hat. Nun setzt sich auch die Katholische Fachhochschule Freiburg mit der Wissenschaft des Alterns auseinander. Dabei kooperiert die Hochschule mit der Hochschule Mannheim und München. Der „Verbundmaster Zukunft Alter: Angewandte Gerontologie“. Mehr dazu: www.zukunft-gerontologie.de

Master in „Digitale Geisteswissenschaften an der Uni Graz

An der österreichsichen Universität Graz wird ein neuer viersemestriger Masterstudiengang „Digitale Geisteswissenschaften“ angeboten. „Die Studierenden erwerben, orientiert an den Prinzipien der Inter- und Transdisziplinarität, neben theoretischem Grundlagenwissen auch praktische Erfahrungen in der wissenschaftlichen Anwendung von modernen IT- Technologien auf Forschungsfragen in den Geisteswissenschaften, die weit über den Einsatz des Computers als Schreibmaschine hinausgehen.“ Mehr dazu: Kleinezeitung.at

Die Schweiz plant die Abschaffung des NC für Medizin

Anstelle des Numerus Clausus (NC) möchte der Schweizer Nationalrat Praktika als eine Art Zulassungsprüfung für das Medizinstudium einführen. Eine Zulassungsbeschränkung durch einen Eignungstest wird seit mehreren Jahren an den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich verlangt. Auch für die neuen Studiengänge an der ETH Zürich, der Università della Svizzera italiana und den Universitäten Luzern und St. Gallen gbt es einen Numerus Clausus.
Keinen NC haben hingegen an die Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg. Diese führen stattdessen eine Selektion im ersten Studienjahr durch. Deutsche Bewerberinnen und Bewerber haben aber nach wie vor kaum eine Chance auf einen medizinstudienplatz in der Schweiz. Sie müssen nachweisen, dass sie in Deutschland einen Studienplatz erhalten haben. Mehr dazu: Blick

Neuer Test zur Selbstreflektion von Studierenden

Das richtige Studienfach gewählt? Fühlt man sich an der Hochschule fehl am Platz? Wer bietet Hilfe? Diese und andere Fragen will das online zur Verfügung stehende „Student Self-Reflection Tool“ beantworten helfen. Die Bearbeitung dauert etwa 15-25 Minuten. Der von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit entwickelte test ist hier abrufbar: Student Self-Reflection Tool